Implantate aus Titan



Titanimplantat

Diese Aspekte machen Titan zu einem geeigneten Grundwerkstoff für Zahnimplantate:

Seine besondere Körperverträglichkeit: Es wird meist problemlos vom organischen Gewebe angenommen und heilt sehr gut in den Kieferknochen ein. Hierbei schützen Verbindungen mit Sauerstoff (Oxide) das Gewebe vor Schädigungen durch den Fremdkörper, was wiederum eine Auflösung (Korrosion) des Zahnimplantat-Materials im Knochen verhindert. Daneben verkürzt die Beschaffenheit der Materialoberfläche auch die Einheilzeit.

Titan hat wahrscheinlich kaum ein allergisches Potential. So bildet das Zahnimplantat-Material eine ideale Alternative gerade für Patienten, die allergisch auf andere Metalle reagieren.

Seine geringe Wärmeleitfähigkeit

Titan leitet Wärme nur sehr schlecht, was etwa beim Verzehr von heißen oder kalten Getränken und Speisen das Schmerzpotential reduziert.

Seine Durchlässigkeit für Röntgenstrahlen

Bei Folgeuntersuchungen lassen sich problemlos Röntgenaufnahmen anfertigen, auf denen die gesamte Kiefersituation ersichtlich bleibt.

Seine vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten

Titan lässt sich leicht bearbeiten und für viele zahnmedizinische Zwecke verwenden. Die moderne Zahntechnik fertigt nicht nur künstliche Zahnwurzeln, sondern auch Stege, Modellgussplatten sowie Kronen- und Brücken aus diesem Metall an.