Kosten für die DVT (Digitale Volumentomografie)



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In der Zahnmedizin und Kieferchirurgie ist die DVT (Digitale Volumentomografie) ein sehr modernes und noch eher neues Verfahren der digitalen Bildgebung mit einer hohen Auflösung bei gleichzeitig geringer Strahlenbelastung. Mit ihr lassen sich pathologische Prozesse im Knochengewebe und den angrenzenden Strukturen detailgenau darstellen. Weiterhin ist diese Form der Bildgebung sehr hilfreich für den Operateur zur Planung eines Eingriffs, da durch die gegebene Dreidimensionalität des Bildes beispielsweise genau die Position des Defektes oder die Insertionsstelle für ein Implantat lokalisiert werden kann und der Eingriff besser planbar wird.

Wer trägt die Kosten?

Gerade weil dieses Verfahren noch relativ neu ist und bis heute längst nicht in alle Praxen Eingang gefunden hat, wird die DVT von den gesetzlichen Krankenkassen (noch) nicht erstattet. Gesetzlich versicherte Patienten müssen also die Kosten für ein DVT selbst tragen. Nichtsdestotrotz ist dieses Geld eine lohnende Investition, da durch die Aufnahme – gerade in komplizierten und uneindeutigen Fällen – die Risiken vom Operateur genauer eingeschätzt und der Eingriff besser vorbereitet werden kann. Deshalb wird auch Selbstzahlern dringend die Anfertigung eines DVT empfohlen, solange es der Operateur für notwendig hält.

Mit welchen Preisen muss gerechnet werden?

Der Preis für eine DVT-Aufnahme setzt sich aus zwei Leistungen zusammen. Zum einen, die Anfertigung/Aufnahme des Bildes und zum anderen dessen dreidimensionale Auswertung, die vom Operateur persönlich vor dem Eingriff durchgeführt wird. Das bedeutet, dass je nach Aufwand und Umfang der benötigten DVT-Aufnahme inklusive Auswertung auch deren Preis variiert. Man kann grob mit einem Preis zwischen 150 Euro und 300 Euro rechnen. Dieser kann jedoch auch deutlich darunter liegen, wenn Bereiche, die bei der Operation nicht von Bedeutung sind, auch nicht abgebildet und ausgewertet werden müssen.