Schwarze Kinderzähne statt schönes Gebiss
Wenn sich auf Kinderzähnen schwarze Flecken zeigen, geraten Eltern in Panik: Karies! Doch die Diagnose ist oft falsch: Ein hartnäckiger dunkler Belag hat sich auf den Zähnen abgesetzt. Zahnärzte nennen das Phänomen „Black Stain" der Fachbegriff lautet "Melanodontie".
Bis zu fünf Prozent der unter 15-Jährigen in Deutschland leiden darunter. "Verursacher sind Pigment bildende Bakterien", erläutert der Hamburger Zahnarzt Dr. Timo Adam von der Zahnklinik ABC-Bogen. Die Klinik gehört der Vereinigung der Mitglied European Centers for Dental Implantology (ECDI) an. Darin sind 17 Zentren in Deutschland sowie weitere in Österreich und in der Schweiz zusammengeschlossen.
Die Bakterien lösen im Mundraum oxydative Prozesse aus, die zu Verfärbungen führen.
Eine professionelle Politur oder eine Pulverstrahlbehandlung beseitigt die Flecken zwar zunächst, doch sie kehren bald zurück. Eltern sehen deswegen sich oft mit Vorwürfen konfrontiert, die Zahnhygiene ihrer Kinder zu vernachlässigen.
Langfristige Abhilfe ist kaum möglich, so Dr. Adam. Er empfiehlt, eine elektrische Schall-Zahnbürste zu benutzen, mit der sich der Belag reduzieren lässt. Auch eine Versiegelung der Zähne mit Chlorhexidinlack, der antibakteriell wirkt, kann erfolgen. Erst beim Eintritt in die Pubertät verschwindet „Black Stain" meist so plötzlich, wie es aufgetaucht ist.
Mehr Informationen zu schönen Zähnen: www.zahnimplantate.com
Über ECDI: Unter dem Dach der European Centers for Dental Implantology (ECDI) sind 17 Zentren in Deutschland zusammengeschlossen. Zentren in Österreich und der Schweiz kommen hinzu. Die ECDI stehen für höchste und vor allem für eine geprüfte und transparente Qualität in der Zahn-Implantologie. Ihre Ärzte müssen seit mindestens 15 Jahren implantologisch tätig sein und mindestens 3.000 Implantate gesetzt haben. Die Leistungszahlen der Zentren werden jährlich überprüft und veröffentlicht. Die Zentren sind einer leitliniengerechten und wissenschaftlich gesicherten Therapie verpflichtet.


