Lexikon
- Abutment
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Ein Abutment ist das Verbindungsstück zwischen Implantat und Suprakonstruktion bzw. Krone oder Prothese. Materialien für Abutments können Titan, Gold oder Zirkondioxidkeramik sein.
s. Suprakonstruktion
- All-on-4
- Ein Prinzip, nach dem eine prothetische Komplettversorgung auf vier Implantaten pro Kiefer („all-on-4“) befestigt werden kann. Die Implantate werden dabei in bestimmten Neigungswinkeln eingesetzt, sodass eine gute Lastenverteilung den festen Sitz des Zahnersatzes ermöglicht.
- Allergie auf Titan
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Allgemein gilt Titan als biokompatibles Reinmetall ohne Allergiepotential. In sehr seltenen Fällen kann es aber zu allergischen Reaktionen unter Beteiligung von Titan bzw. Titanoxid oder Titanlegierungen kommen. Eine mögliche Unverträglichkeit kann durch den Leukozyten-Transformation-Test (LTT) nachgewiesen werden.
s. Titan
s. Biokompatibilität
- Analgetika
- Analgetika (Schmerzmittel) lassen sich in die Obergruppen nicht-opioide und opioide Arzneistoffe einteilen. Zu den nicht-opiopiden Analgetika zählen z.B. Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Metamizol und Ibuprofen. Opioide (z.B. Tramadol, Morphin und Tilidin) fallen unter das Betäubungsmittelgesetz.
- Anamnese
- Eine gründliche Anamnese ist ein sehr wichtiger Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit. Sie ist die Grundlage für alle weiteren Untersuchungs- und Behandlungsschritte. Prinzipiell dient sie zum Aufbau einer Beziehung des Arztes zu seinem Patienten, dem systematischen Sammeln und Einordnen relevanter Daten sowie deren Analyse im Bezug auf die Lebensgeschichte und Erwartungen des Patienten. Sie besteht zum einen aus dem gewissenhaften Ausfüllen eines Anamnesebogens durch den Patienten und zum anderen aus einem anschließenden persönlichen Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Auf diese Art und Weise werden die Gründe für den Arztbesuch (Beschwerden/Schmerzen, Routinekontrolle, Gebisssanierung, ästhetische Anliegen), allgemeinmedizinischer Zustand des Patienten, Vorerkrankungen, allgemeine Informationen zum Patienten und Erwartungen besprochen. So können medizinische Risiken ausgeschlossen bzw. minimiert werden.
- Ankerzähne
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Ankerzähne (auch Pfeilerzähne) sind eigene Zähne oder auch Implantate, die zum Befestigen und Stabilisieren von festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz, wie Teilprothesen, dienen.
s. Brücken
- Anästhesie
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Bei der Anästhesie wird das Schmerzempfinden eines Patienten ausgeschaltet. Man unterscheidet zwischen örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie), bei der die Schmerzausschaltung keinen Einfluss auf das allgemeine Bewusstsein hat und der Vollnarkose (Allgemeinanästhesie).
Weiterhin gibt es die Analgosedierung. Bei ihr wird sowohl das Schmerzempfinden unterbunden als auch ein Dämmerschlaf herbeigeführt. Der Patient ist jedoch in der Lage, auf Anweisungen zu reagieren. - Artikulator
- Der Artikulator ist ein Gerät, das den menschlichen Kieferapparat in seinen Bewegungen simuliert. Dazu werden die zuvor vom Kiefer angefertigten Gipsmodelle von Ober- und Unterkiefer in den Artikulator eingespannt. So können natürliche Kieferbewegungen nachgeahmt werden. Die genaue Ermittlung der individuellen Kiefergelenksbahnen und Bewegungsmuster ist bei der Anfertigung von exaktem Zahnersatz oder Knirscherschienen unabdingbar. Eine präzise Funktionsweise (Kauen, Sprechen) wäre ansonsten nicht möglich und gesundheitliche Probleme könnten die Folge sein.
- Atrophie
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Mangelnde Belastung des Kieferknochens nach Zahnverlust kann an entsprechender Stelle zu einer Atrophie (Gewebe- bzw. Knochenschwund) führen. Allerdings kann der Knochen durch einen künstlichen Knochenaufbau in seiner Höhe, Breite und Stärke ausgebessert werden. Dies kann z.B. vor dem Einsetzen von Zahnimplantaten notwendig sein.
s. Knochenaufbau
- Augmentation
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s. Knochenaufbau
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