Kieferhöhlenentzündung

Definition – Was ist eine Kieferhöhlenentzündung: In der Fachsprache auch „Sinusitis maxillaris“ genannt. Sie entsteht häufig aus einem Schnupfen und ist durch eine Verdickung der auskleidenden Schleimhaut gekennzeichnet. Dies kann auch in bildgebenden Verfahren wie der Sonografie oder dem Röntgen gesehen werden. Ausgelöst wird sie durch Bakterien, Viren, Pilzinfektionen oder Allergien. Auch kariös zerstörte Zähne des Oberkiefers können eine Sinusitis auslösen.

Typische Erkrankungszeichen sind ein Druckgefühl im Oberkieferbereich sowie ein Klopfschmerz in Höhe der betroffenen Kieferhöhle. Meist geht eine Kieferhöhlenentzündung mit Fieber und Abgeschlagenheit einher. Eine Kieferhöhlenentzündung wird normalerweise mit abschwellenden Nasentropfen oder Antibiotika behandelt.

Eine Operation kann bei chronischer Sinusitis nötig sein. Bei länger anhaltender einseitiger Sinusitis sollte man immer einen Tumor ausschließen.

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